Was bei der CBD-Einnahme zu beachten ist

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Der Markt für CBD-Produkte boomt schon seit Längerem! Beinahe täglich melden sich im Internet neue Anbieter mit einer Vielzahl von Erzeugnissen, vorzugsweise aus dem Bereich der Kosmetik und der Nahrungsmittelergänzungen. Das bedingt, dass die Verbraucher langsam den Überblick verlieren. Ein erster Schritt bei einer Kaufentscheidung ist die Klärung der Begrifflichkeiten. So sollte CBD Öl nicht mit Hanföl oder Hanfsamenöl verwechselt werden, sind dies doch ganz andere Produkte, die kein CBD (Cannabidiol) enthalten. Selbstredend ist ein Augenmerk auf die Produktionsweise zu legen. Nachhaltig hergestellte Produkte weisen üblicherweise ein Bio-Siegel auf.

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Herkunft des Produkts. Die besten Hanfsorten besitzen ein Zertifikat der EU und entsprechen den gesetzlichen Vorgaben. Besonders die Hersteller aus Österreich, der Schweiz und Deutschland sind daran gebunden. Verlässliche Unternehmen geben ein Impressum auf ihrer Webseite an, präsentieren Sicherheits- und Laborzertifikate und offerieren einen deutschsprachigen Support.  

Wie kann man CBD am besten aufnehmen?

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Foto von Kindel Media von Pexels

CBD-Produkte sind in den unterschiedlichsten Darreichungsformen erhältlich. Daraus ergeben sich die möglichen Einnahmemethoden.

CBD oral einnehmen

Das bislang beliebteste Produkt ist CBD Öl. Dieses wird mit einer Pipette geliefert, mit der sich einige Tropfen unter die Zunge träufeln lassen. Über die Mundschleimhaut gelangt der Wirkstoff dann binnen weniger Minuten in die Blutbahn. Dasselbe Verfahren gelingt mit CBD Kristallen, der reinsten Form des wohltuenden Wirkstoffes. Kristalle eignen sich zudem dazu, in der Küche Verwendung zu finden. Dabei werden sie einfach in geringer Konzentration den normalen Speisen und Getränken beigemischt.

In Form von Kapseln oder Tabletten kann CBD geschluckt werden. Dies ist Anwendern zu empfehlen, denen der Geschmack des Öls nicht zusagt. Dabei bleibt zu beachten, dass die Wirkung etwas verzögert auftritt, da das CBD erst den gesamten Magen-Darm-Trakt durchlaufen muss.

CBD inhalieren

Um Cannabidiol zu inhalieren, muss es entweder geraucht oder verdampft werden. Dazu eignen sich vor allem die Blüten. Diese werden in der Regel mit Tabak vermischt und zu einer Zigarette gedreht. Bei dieser Art der Einnahme ist die Wirkung schon nach einigen Sekunden zu spüren.

CBD Öl dagegen eignet sich nicht zum Rauchen! 

Variabler und effizienter ist der Vaporizer. Ein Gerät, mit dem die Blüten oder CBD Liquids verdampft werden können. Das CBD wird auf ca. 200 °C erhitzt und die freigesetzten Dämpfe inhaliert. Der Vorteil des Vaporizers besteht darin, dass das CBD-haltige Material nicht verbrennt und keine toxischen Stoffe freigesetzt werden. 

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen zum CBD rauchen.

CBD rektal einnehmen

Die rektale Einnahme wird mit CBD Zäpfchen vorgenommen. Allerdings ist diese Form mit Unannehmlichkeiten verbunden, sodass Zäpfchen meist nur im streng medizinischen Umfeld den Vorzug erhalten.

Von der Wirkungsweise her ist die rektale Einnahme sehr effizient. Die Effekte treten in kurzer Zeit ein und sind ausgeprägter Natur, hängen aber eng mit dem jeweiligen Mageninhalt zusammen.

Einnahme als Nahrungsergänzung oder als Kur

CBD eignet sich hervorragend dazu, als Nahrungsergänzungsmittel in den Alltag eingebaut zu werden. Dadurch kann der Organismus präventiv von den entzündungshemmenden, schmerzlindernden und krampflösenden Wirkungen profitieren. Viele Beschwerden werden schon im Ansatz bekämpft.

Einige Anwender nutzen CBD-Produkte auch als Kur und beginnen mit der Einnahme, wenn sich Beschwerden ankündigen oder sie sich in stressbehafteten Zeitabläufen wiederfinden. In vielen Fällen wird empfohlen, beim Auftreten erster Symptome mit der Einnahme von CBD zu beginnen und die Substanz erst nach Abklingen der Beschwerden wieder abzusetzen.

Kann man zu viel CBD einnehmen?

Eigentlich ist eine Überdosis unmöglich, es sei denn, der Betroffene legt es darauf an und trinkt eine Flasche CBD Öl auf einmal. Üblicherweise sind für die Verträglichkeit die eigene körperliche Konstitution, das Alter und Gewicht sowie die Tagesform maßgeblich. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind nicht bekannt. 

Es sei dem Anfänger trotzdem empfohlen, mit einer niedrigen Dosierung zu beginnen. Diese kann dann Schritt für Schritt gesteigert werden, bis sich die erwünschten Resultate einstellen.

Erich Scholl ist 44 Jahre alt und leidenschaftlicher Ernährungsberater sowie Experte im Bereich Gesundheit, Fitness und Medizin. Sein Spezialgebiet umfasst dabei das testen und bewerten von Nahrungsergänzungsmitteln. Mit großer Sorgfältigkeit veröffentlicht er seine selbsterprobten Erfahrungsberichten, mit welchen  er für eine bessere Aufklärung sorgen möchte.

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